Das Konzept der biophilen Architektur basiert auf drei Ebenen:
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Direkte Naturerfahrung – z. B. durch Pflanzen, Tageslicht, Wasser oder Frischluft.
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Indirekte Naturverweise – wie Holz, Stein, organische Muster oder natürliche Farben.
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Erlebnisqualitäten im Raum – durch Aussicht, Rückzugsmöglichkeiten oder wechselnde Lichtstimmungen.
Diese Prinzipien werden durch 14 sogenannte „Biophilic Design Patterns“ konkretisiert (Terrapin Bright Green), darunter „visuelle Verbindung zur Natur“, „sensorische Variabilität“ oder „biomorphe Formen“.
Ein gelungenes Beispiel: Luxushotels mit begrünten Atrien, die Wassergeräusche, Pflanzenduft und wechselndes Licht in einem Raum zusammenbringen.